Johann Joseph Gaßner (1727-1779) Teufelsbanner und Wunderheiler

aus: Beiträge zur Geschichte des Bistums Regensburg 23 (1989) 430-439

Mit freundlicher Genehmigung des Vereins für Regensburger Bistumsgeschichte

Eine der merkwürdigsten Gestalten der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ist der Pfarrerjohannjoseph Gaßner. Durch seine "Wunderkuren" erregte er so großes Aufsehen, daß sich die höchsten weltlichen und kirchlichen Behörden gezwungen sahen, zu seiner Tätigkeit Stellung zu nehmen.

Die Heimat Gaßners lag im Klostertal in Vorarlberg; dort, im Pfarrdorf Braz, kam er am 22. August 1727 zur Welt. Seine ersten Studienjahre verbrachte er in Prag. Während des Österreichischen Erbfolgekrieges (1741-1748) wurden in Böhmen die Schulen zeitweilig geschlossen; Gaßner kehrte in seine Heimat zurück und verbrachte die weiteren Studienjahre bei den Jesuiten in Innsbruck. Am 29. September 1750 erhielt er in Chur die Priesterweihe.


Sein erster Seelsorgeposten war bis 1758 das bloß eine Wegstunde von seinem Geburtsort entfernte Dalaas; dann übernahm er die am Fuße des Arlberges gelegene Pfarrei Klösterle. Im Jahre 1774 begann er eine Reise als Teufelsbanner und Wunderheiler in verschiedene Orte des Bistums Konstanz. Von November 1774 bis Juni 1775 vollführte er seine Kuren in Ellwangen als Gast des Fürstpropstes Graf Ignaz von Fugger, der zugleich Bischof von Regensburg war. Zwar konnte der Pfarrer dem erblindeten Bischof nicht helfen, trotzdem nahm ihn dieser mit nach Regensburg. Im Jahre 1776 erhielt Gaßner die Pfarrei Pondorf a. D., wo er am 4. April 1779 starb.

Bereits in seinen ersten Priesterjahren betätigte er sich gelegentlich als Exorzist eigener Prägung. Von der Überzeugung ausgehend, daß die Krankheiten ein Werk des Teufels seien, nahm er Beschwörungen an Kranken vor. Den Anstoß zu solcher Tätigkeit gab seine eigene um das Jahr 1752 einsetzende Kränklichkeit, deren Ursache offenbar bloß nervös-seelische Störungen waren, denen gegenüber aber ärztliche Kunst versagte. Das brachte den Pfarrer zur Überzeugung, seine Kränklichkeit komme von etwas "Unnatürlichem" her und könne nur durch "geistliche Mittel" bekämpft werden. So befahl er denn unter Anrufung des Namens Jesu dem bösen Feind, "sofern er einen Einfluß haben sollte, alsogleich mit all seinen Versuchungen zu weichen und ihn in seinen Berufsgeschäften nicht zu hindern". Sofort glaubte er einige Linderung zu verspüren; die "geistlichen Mittel" machten ihn in kurzer Zeit "frisch und gesund", so daß er sich späterhin nie mehr über einen Krankheitsrückfall zu beklagen brauchte.

In der Auffassung, die Krankheiten entstünden durch Einwirkung böser Geister, wurde Gaßner bestärkt durch das Studium entsprechender Bücher, einer ausgesprochen abergläubischen Literatur.

Gaßners Lehre

Gaßners Vorgehen baut auf folgende Grundsätze auf:

Die bösen Geister suchen den Menschen zu schaden, wo immer sie können. Ihr schädigender Einfluß erstreckt sich nicht bloß auf die Seele sondern auch auf den Leib, indem sie mancherlei Krankheiten hervorrufen. Es ist die Aufgabe des Exorzisten, den verderblichen Einfluß des Teufels zu zerschlagen.

Anfangs räumte Gaßner noch ein, daß es auch "natürliche", nicht von einem Dämon verursachte Gebrechen gebe, aber im Laufe der Zeit waren in seinen Augen so ziemlich alle Krankheiten "unnatürlich".

Er unterschied drei Gattungen der von Dämonen geplagten Menschen: Circumsessi, d. h. Angefochtene; Obsessi seu Maleficiati, oft auch als "Bezauberte" bezeichnet; Possessi oder förmlich Besessene. Am meisten, so glaubte Gaßner, handle es sich bei den Kranken um am Leibe "Angefochtene".

Für die Entstehung von Krankheiten gab er verschiedene Ursachen an, beispielsweise Teufelskünste und Aberglauben; mit dem Teufel verbündeten Menschen schrieb er die Macht zu, ihren Mitmenschen Krankheiten und anderes Unheil zu schicken; andere besäßen durch "Schwarzkunst oder Zauberei" die Fähigkeit, "jedes Übel oder Krankheit dem Menschen und Viehe zu machen". Gaßner glaubte an eine allwöchentliche Zusammenkunft der Zauberer mit dem Teufel; er zweifelte auch nicht an der Tatsächlichkeit von Hexenritten.

Nicht allen, so meint Gaßner, könne der Satan in gleichem Maße zusetzen. Den schlimmsten Einfluß übt seiner Lehre nach der Satan über große Sünder aus: Gott lasse den Leib der Bösen peinigen, damit deren Seele gerettet werde. "Aus dieser Ursache läßt Gott bisweilen ganze Gemeinden mit von bösen Menschen durch den Teufel gemachte Hagel, Gefrörnissen, unzeitigem Schnee, Wassergüssen und anderen dergleichen Übeln beschädigen, dieweil öfters durch heimliche oder öffentliche Sünden, Laster und Ärgernisse solche Strafe verdient ist worden und Gott sich des bösen Willens der Unholden und des Satans, die Sünden zu strafen, bedient."

Eine große Gewalt schrieb Gaßner dem Teufel zu "über jene Menschen, die vielen und starken Schrecken ergeben sind". Die Folge davon sei dann "die Fallsucht oder außerordentliche Gichter", Leiden, bei denen kein Arzt helfen könne.

Ebenfalls stark gefährdet schienen dem Pfarrer die Gemütskranken, "alle Traurigen, Ängstige, Schwermütige, Verzagte, Kummerhafte, Skrupulose und Melancholische"; deren Zustand sei allemal "unnatürlich".

Frohe und aufgeheiterte Menschen sah er weniger gefährdet als furchtsame. Über solche, "welche fürchten Gespenster, Geister, Teufel und seinen Anhang, oder auch Unglück, Krankheiten und andere Übel bei Tag und sonderheitlich bei Nacht", die Herrschaft zu erringen, falle dem Teufel nicht schwer.

Eine weitere Kategorie der dem Teufel Verfallenen, meint Gaßner, sind jene Menschen, die einem "unmenschlichem Zorne" ergeben sind; ja, der Zorn selber komme nicht vom "Temperament, sondern von dem Teufel".

Neben beiden Hauptgruppen, natürlichen und unnatürlichen Leiden, nahm Gaßner noch eine Mittelgruppe an, sogenannte gemischte Krankheiten; hier sei nur das Anfangsstadium natürlich bedingt; der böse Feind nehme aber dann die Gelegenheit wahr und mache "aus einem kleinen Übel ein großes, und aus einem großen ein noch größeres".

Der Pfarrer gab verschiedene Regeln an, welche die Unterscheidung zwischen natürlichen und unnatürlichen Krankheiten ermöglichten. Als das sicherste Unterscheidungsmittel bezeichnete er den Probeexorzismus. Dieser bestand bei ihm in bestimmten Befehlen, die er an den "Plageteufel" richtete. Der Quälgeist, so glaubte er, werde durch das Wort des Priesters gezwungen, sich zu verraten, d. h. jene Krankheitssymptome erscheinen zu lassen, die man bislang beim Kranken hatte beobachten können; aber auch andere Befehle, die mit einer Krankheit nichts zu tun haben, so versicherte der Exorzist, müsse der Dämon ausführen.

Später, als Gaßners System bereits als unkirchlich verworfen worden war, stellte er eine allgemeine Regel auf, welche ohne weitere Untersuchung und ohne den Probeexorzismus die Unterscheidung zwischen natürlichen und unnatürlichen Krankheiten möglich machen sollte. Seine Universalregel, die er 1778 verkündete, erklärte alle Zustände, die von keiner "Läsion" herrührten, für teuflisch; "wo die Krankheit nicht von gewalttätiger Verletzung, ist es allzeit unnatürlich", sagte er.

Schließlich stellte Gaßner noch zwei ganz merkwürdige Thesen auf: "alle Krankheiten kommen vom Teufel", und: "Die Arzneien sind nur für die Ungläubigen".

Als Grundvoraussetzung für die Aussicht auf Heilung bezeichnet Gaßner einen starkmütigen Glauben. Dieser bestand seiner Lehre gemäß darin, daß der Patient überzeugt war, seine Krankheit komme von Anfechtungen des Teufels her. Weiterhin verlangte er von den Patienten den Glauben, daß das Übel auf des Exorzisten Wort hin weichen werde, je weichen rnüsse. Er hat sogar Leute getadelt, die erklärten: Wie Gott will!'; solch eine Einstellung verriet seiner Meinung nach Mangel an Glauben. Auch Rückfall in die früheren Beschwerden bezeichnete er als Folge von Glaubensschwäche. Wer immer jedoch, so versicherte er einem Lutheraner, fest auf Jesus vertraue, "der möge sein Jude, Türk, Heid, Katholik, evangelisch, kalvinisch", dem könne geholfen werden.

Mit zu den sonderbarsten Thesen in Gaßners Lehre gehören die Erklärungen, auf welche Weise der Teufel die Leiden der Menschen verursache. Eine dieser Erklärungen für das Entstehen von Krankheiten und die damit verbundenen Schmerzen finden wir in seiner Behauptung, daß "Winde", wie er sich zeitgenössischen Anschauungen entsprechend ausdrückte, an allen möglichen Beschwerden schuld seien. Wie die Winde im Leibe des Menschen von einer Stelle zur anderen wandern, demonstrierte er an einem erkrankten Augustinerpater. Er versicherte diesem, "daß der Inhalt aller seiner Krankheiten nur in Winden, welche der böse Feind verursacht, bestehe". Sogleich ließ er die Probe folgen, indem er befahl: "Die Winde sollen sich in den Gedärmen hören lassen! - Sie rumpelten überlaut darinnen herum. Sie sollen auf die Brust steigen und ihm recht eng und bang machen! - Es geschah. - Sie sollen da wieder nachlassen und in den Kopf steigen! - Er bekam Schmerzen in dem ganzen Kopf, Klingen in den Ohren, Schmerzen in den Zähnen, Beschwerden im Reden und Schwindel zum Umfallen."

Gaßners Praxis

Die "Behandlungen" nahm Gaßner vor, wie es sich gerade ergab, mit und ohne Stola, mit oder ohne Verwendung von Kreuz und Weihwasser. Gewöhnlich durfte nur ein Teil der Hilfesuchenden im "Operationszimmer" den Hergang der Beschwörungen verfolgen. Zunächst erkundigte sich Gaßner über Gattung und Umstände des jeweiligen Gebrechens; dann sprach er einige Worte zur Erweckung des Vertrauens. Oftmals wurde daraus ein Unterricht, der mehr für die Zuschauer als für den jeweiligen Patienten bestimmt war.

Nach dieser Einstimmung folgte die Aufforderung an die Patienten, sie sollten bereitwilligen Herzens zustimmen, daß alles so geschehe, wie es befohlen werde. In dieser Forderung ist bereits der Schlüssel zur Erklärung der "Gaßnerischen Kuren" zu erkennen. Bedingungslos mußten die Hilfesuchenden glauben, daß der Teufel die Ursache ihrer Krankheit sei, daß dieser aber auch auf das Gebot im Namen Jesu unfehlbar weichen müsse. Alsdann begann die eigentliche Kur. Der Exorzist leitete sie mit dem Worte ein: "Wenn in dieser Krankheit etwas Unnatürliches ist, so befehle ich im Namen Jesu, daß es sich sogleich wieder zeigen solle." Oder er beschwor den Satan, die nämlichen Übel, womit die Person bisher behaftet war, auf der Stelle hervorzubringen. "Bei vielen", so berichtet der Sulzbacher Arzt Dr. Schleiß, "folgt die Krankheit gleich nach dem ausgesprochenen Befehl, bei vielen muß er sein Praeceptum oft und zehnmal erneuern, bis sich der Anfall offenbart; bei manchen, doch bei den wenigsten, fruchtet das Praeceptum und die Auflegung der Hand und Stola gar nichts. Die erste Gattung nennt er die Gut- und Starkgläubigen, die zweite die Zaghaften und Kleingläubigen, die dritte entweder die natürlich Kranken oder die Verstellten oder Ungläubigen."

Dr. Schleiß entwirft außerdem ein interessantes Bild von den verschiedenartigen Phänomenen, die der Teufelsbanner zu wecken verstand: "Alle Anfälle erfolgen nachgehends jeder nach seiner Art sehr geschwind auf seinen Befehl zehn-, zwanzigmal, ja so oft er nur will, jetzt am allerheftigsten und in allen Gliedern zugleich. Bei diesen erfolgen zurückgebliebene Ausschläge, bei anderen der Anfang einer abzehrenden Krankheit mit dem Fieber und Blutspeien, bei jenen die bis zum Erparsten und Ersticken quälenden Aufblähungen, bei anderen Gicht und Konvulsionen; jetzt wird der Kopf, jetzt der rechte, nun der linke Arm, jetzt beide zugleich erschüttert, jetzt der Fuß, nun das Knie mit Schmerzen beladen. Jenen erstarrt gähling die Hand, in einem Augenblick ist die geschickteste Bewegung wieder da; jetzt ist der Arm wie ein Stück Eisen, jetzt wie ein Haderlum , jetzt wieder natürlich auf sein Wort, auf sein Wollen anzufühlen; jener Epileptische fällt gähling, dieser sinkt langsam, jener vor-, dieser hinterwärts, ohne daß er eine andere Stellung und Art, die Hände und Stola aufzulegen, anwendet; öfters hat er nicht einmal eine dieser vonnöten; denn ich sah Gaßner in einer fremden herrschaftlichen Behausung ohne Handauflegung, ohne Stola bei sich zu haben, die unbegreifbaren Kurarten unternehmen."

Zu den seltsamsten Phänomenen, die Gaßner zu wecken verstand, zählen die "sterbenden Gichter", d. h. Erscheinungen am menschlichen Leib, wie wir sie sonst bei einem Sterbenden kennen. Auf den Befehl: "signa morientis et mortui habeat!", sank die "infestierte Person zu Boden, die Farbe des Antlitzes wurde fahl, der Puls wurde so schwach, daß man ihn kaum mehr fühlen konnte, Todesschweiß trat auf die Stirne, ein Sterbender schien in den letzten Zügen zu liegen. Sobald aber der Exorzist sprach: "Iterum sit sana in nomine Jesu!", erholte sich die Versuchsperson augenblicklich und stand frisch und gesund" auf.

Bei den Kuren ging es zuweilen sehr lustig zu, wenn die Patienten befehlsgemäß die tollsten Kunststückchen vorführten, wobei der ganze Zuschauerkreis im Verein mit dem Exorzisten in schallendes Gelächter ausbrach. "Die seltsamen Gebärden, Zuckungen, Stellungen u.s.w., welche die Patienten machten, die Blähungen, die nicht ohne Geräusch abgingen, die Liedlein, die sie trällerten und sangen, gefielen dem Wundertäter und dem Haufen der Zuschauer so herzlich, erschütterten oft so angenehm ihre Zwerchfelle, daß er sie mehrmals wiederholen, vermehren, abändern und noch lächerlicher werden ließ, ja daß er die ganze Operation der Neugierde zu Gefallen von neuem wiederholte. Die Kapelle, wo sie meistens vorgenommen wurden, wurde oft so sehr vom lauten schallenden Gelächter erfüllt, daß man sie eher für ein Kömödienhaus oder für die Bude eines Zahnbrechers hätte halten sollen, wo einem die lustigste Farce vorgestellt würde."

Medikamente verschrieb Gaßner nur ausnahmsweise, wohl aber sehr häufig geweihte Sachen, besonders geweihtes Öl. Zur Ausheilung von Wunden oder Geschwüren verschrieb er eine von ihm geweihte Salbe, eine Art Universalmittel gegen die verschiedenartigsten Wunden und Entzündungen. Beim Pulver und Rauch handelt es sich um das sog. "Malefizpulver" und den "Malefizrauch", eine Mischung aus verschiedenen Heilkräutern. Augenleidende setzten großes Vertrauen auf das von Gaßner geweihte Augenwasser. Er selber schrieb den geweihten Sachen nur eine sekundäre Bedeutung zu.

Gaßner im Urteil seiner Zeit

Hätte Gaßner bloß seine Ansicht vertreten, daß die Leiden und Gebrechen der Menschen fast ausnahmslos Folge von teuflischen Nachstellungen seien, so wäre sein Name bald wieder vergessen worden. Erst durch die praktische Anwendung seiner Lehren, durch die nach Art eines Schauspiels aufgezogenen Teufelsbeschwörungen errang er sich den zweifelhaften Ruhm eines gefeierten Wundermannes. In dem Maße, in dem sein Ansehen als Exorzist stieg, wuchs auch die Zahl seiner Gegner. Theologen und Laien, Katholiken und Protestanten, beteiligten sich an der publizistischen Fehde, die mit voller Schärfe einsetzte, als der Exorzist den Schauplatz seiner Hellkuren auf süddeutschen Boden verlegte. Zwei große Parteien standen sich gegenüber; die einen glaubten in dem Pfarrer einen mit Wundermacht ausgestatteten Gesandten Gottes erblicken zu müssen; die anderen bezeichneten ihn als einen der schlimmsten Schwärmer und Schwindler ihrer Zeit.

Auf katholischer Seite verteidigte den Exorzisten vor allem der Abt des Prämonstratenserodens von Oberzell, Oswald Loschert. Großes Aufsehen erregten im Jahre 1775 vier Ingolstädter Professoren, als sie sich nach einem Besuch bei Gaßner in Regensburg in einem ausführlichen Gutachten eindeutig für den Exorzisten aussprachen. In hohem Ansehen stand der Pfarrer bei Mitgliedern des Jesuitenordens.

Nicht wenige katholische Theologen freilich, die sich anfänglich für Gaßner hatten gewinnen lassen, wurden später in ihrem Urteil schwankend, andere wiederum wurden zu ausgesprochenen Gegnern.

In seiner Heimatdiözese Chur stand der größte Teil des Diözesanklerus seinem Treiben ablehnend gegenüber. Der unerbittlichste Gegner war der Kammerer Christian Lentsch von St. Gallenkirch. Als der überragende Wortführer des publizistischen Kampfes erwies sich der Münchener Theatiner Ferdinand Sterzinger. Er war es, der in Bayern einen energischen Kampf gegen den Hexenwahn einleitete und unbeirrt weiterführte. Sein Urteil über den Pfarrer wurde durch seine persönlichen Erfahrungen in Ellwangen nur noch verstärkt.

Auch bei evangelischen Theologen gab es Anhänger und Gegner des Exorzisten. Den entschiedensten und gelehrtesten Gegner finden wir in dem Professor an der Universität zu Halle, Johann Salomo Semler.

Kein protestantischer Theologe verfolgte Gaßners Kuren mit solch aufmerksamem Interesse wie der edle Pfarrer am Waisenhaus in Zürich Johann Kaspar Lavater. Von verschiedenen Seiten her holte er Gutachten über den Pfarrer ein; ja, er unternahm schließlich sogar in der Mitte des Jahres 1778 eine Reise zu Gaßner in Pondorf a. D. Gespräche mit dem Pfarrer und der augenscheinliche Mißerfolg der Heilkuren machte Lavater mehr als nachdenklich. Bald nach seiner Rückkehr nach Zürich äußerte er sich so: "Gaßner hat weder meinen Verstand noch mein Herz gewonnen"; er bezeichnete ihn zwar als ehrlich, "aber ohne Geist und Sinn, geschmacklos und gefühllos."

Wie bei den Theologen so war auch bei den Ärzten die Meinung über Gaßner geteilt. Sein bekanntester Zeitgenosse war der Wiener Arzt Franz Anton Mesmer. Dieser bezeichnete sein eigenes System als "tierischen Magnetismus" im Unterschied zum mineralischen Magnetismus. Durch bloßes Berühren der Patienten, ja oft schon durch Zeichen, die er mit den Händen gab, gelang es ihm, bei Kranken, beispielsweise bei Epileptikern, die üblichen Krankheitserscheinungen, Schwindel, Zittern, Ohnmachtsanfälle und ähnliches hervorzuzaubern. Ebenso ließ er auf sein Wort hin, auch von einer gewissen Entfernung aus, ja mitunter sogar ohne den Patienten überhaupt zu sehen, die Erscheinung abebben. Mesmer erklärte, seine magnetischen Kuren und Gaßners Praxis hätten die gleiche Grundlage; die Scheinerfolge des Pfarrers bestünden lediglich in Erregungszuständen seiner Patienten, die nichts anderes seien als Erscheinungsformen des tierischen Magnetismus. Im Jahre 1776 begab sich Mesmer nach Regensburg und blieb dort neun Wochen lang. Wahrscheinlich war es zu der Zeit, als Gaßner noch in der Reichsstadt weilte; aber der Arzt hat allem Anschein nach ein strenges Inkognito bewahrt, weil er wußte, wie der Kurfürst von Bayern und der Kaiserhof in Wien über den Exorzisten dachten.

Stellungnahme der staatlichen und kirchlichen Behörden

Gaßners große Zahl an einflußreichen Gönnern vermochte nicht zu verhüten, daß schließlich die staatliche und kirchliche Obrigkeit gegen sein Vorgehen einschritt. Die ersten Schwierigkeiten erfuhr der Pfarrer bereits, als er noch im Klostertal weilte; sein Hauptgegner war der Landvogt von Bludenz, Baron von Sternbach. Dieser brachte wiederholt Beschwerden gegen den Pfarrer beim zuständigen Bischof von Chur vor; er berichtete auch regelmäßig der vorderösterreichischen Regierung in Freiburg i. Br.

In der Reichsstadt Regensburg fand der Teufelsbanner kein Entgegenkommen, trotz des Gutachtens der Ingolstädter Professoren. Der bayerische Kurfürst Maximilian Joseph untersagte dem Teufelsbanner jegliches Auftreten in seinem Territorium.

Wohl hatte sich Gaßners Partei bemüht, am Wiener Kaiserhof für ihn zu werben, aber es war vergebliche Mühe. Aufgrund der eingegangenen, negativ lautenden Berichte setzten die Kaiserin Maria Theresia und Kaiser Joseph II. es durch, daß Gaßner vom Bischof von Regensburg aus der Reichsstadt entfernt wurde.

Der Teufelsbanner fand wohl die Zustimmung einiger Bischöfe, die meisten aber waren gegen ihn. Unmittelbar nachdem in Wien die Entscheidung gegen den Exorzisten gefallen war, folgte die öffentliche Verurteilung seiner Hellkuren durch die Erzbischöfe von Prag und Salzburg. Noch stand eine Stellungnahme von seiten Roms aus. Das entscheidende Schreiben wurde von der Römischen Kurie am 20. 4. 1776 an den Bischof von Regensburg abgesandt. Darin heißt es unter anderem: "So sehr Wir auch dafürhalten, daß der Gebrauch der Beschwörungen lobenswert ist und unbedingt bleiben soll, soweit klug und nach den vorgeschriebenen Richtlinien des Römischen Rituals verfahren wird, so können wir doch auf keinen Fall das Verfahren Gaßners bei seinen Beschwörungen billigen, die er zunächst bei sich anwandte, dann auch bei anderen so häufig, in so öffentlicher Schaustellung, bei so großer Volksbeteiligung und mit solchem Lärm fortsetzte und vielleicht noch immer fortsetzt, vorzugsweise deshalb, weil er glaubt und diese Ansicht auch im Volke allenthalben verbreitet, daß der größte Teil von Krankheiten und Schäden, von denen das menschliche Geschlecht heimgesucht wird, vom Teufel entweder gänzlich bewirkt oder doch verschlimmert werde ... Um zu verhindern, daß sich daraus ein noch größeres Ärgernis entwickelt, entscheiden Wir also ..., daß dieser von ihm selbst eingeführte Brauch in der Anwendung der Exorzismen vollkommen beseitigt und abgeschafft werden muß. Wir verfügen somit mit Unserer Apostolischen Autorität, daß Du dem Priester Gaßner, der zur Zeit in Deiner Diözese wirkt, befiehlst, von dieser Form der Beschwörung abzulassen; Wir erwarten, daß Du ihm niemals gestattest, den Exorzismus vorzunehmen, außer es geschieht geheim und selten, d. h., wenn nach sorgfältigster und genauester Untersuchung offenkundig feststeht, daß jemand vom Teufel besessen sei. Aber auch dann muß er sich bei den Beschwörungen aufs genaueste nach den Vorschriften des Römischen Rituals richten und darf sonst nichts tun oder sprechen ..." - Die Entscheidung des Papstes bedeutet eine vollkommene Ablehnung von Gaßners Lehre und Praxis. Alle Bemühungen einflußreicher Gönner, eine Änderung der Entscheidung zu erwirken, blieben erfolglos.

Gaßners Heilkuren als medizinisches Phänomen

Gaßner verfügte über eine außerordentliche Kraft, geistig auf Mitmenschen einzuwirken; es ist die Macht der Suggestion. Sowohl die "Gaßnerischen Phänomene" an sich wie die, wenn auch zeitlich begrenzten, Erfolge der Heilkuren erklären sich als Frucht von suggestiver Beeinflussung.

In den einzelnen Fällen war die auf Befehl des Exorzisten erfolgte Schnelligkeit der Reaktion auf seiten der Patienten sehr verschieden. Auch die Intensität der Phänomene war nicht gleich; es ist eben nicht jeder Mensch in gleichem Maße beeinflußbar.

Aber mit dem Hinweis auf Suggestion ist nicht alles gesagt. Des Pfarrers Suggestionskraft war, zusammen mit der zuversichtlichen Erwartung der Hilfesuchenden, von solch bezwingender Art, daß sie sehr viele der Patienten, die sich seiner Kunst anvertrauten, in den hypnotischen Schlaf sinken ließ. Erst verhältnismäßig spät hat sich die Auffassung durchgesetzt, daß die hypnotischen Erscheinungen von suggestiver Einwirkung abhängig seien. Erst im Jahre 1890 wurde die Hypnose auf einer Naturforscherversammlung in Danzig als wissenschaftliches Phänomen anerkannt.

Gaßner gelang es sehr oft, seine Besucher in den tiefen hypnotischen Schlaf zu versetzen. Nicht selten erklärten Patienten nach der "Behandlung', sie hätten das Gefühl eines Traumes gehabt. Das Erinnerungsvermögen an die dabei erlebten Szenen war manchmal von großer Lebhaftigkeit; aber auch totale Erinnerungslosigkeit wurde konstatiert.

Heilungserfolge

Während manche Zeitgenossen, die sich mit Gaßners Kuren befaßten, bloß einen Erklärungsversuch für die auffallenden Phänomene unternahmen, legten andere mehr Gewicht auf die wichtigste Frage, die zu beantworten war: Hat Gaßner wirklich Kranke geheilt; waren die erzielten Erfolge dauerhaft oder hat es sich nur um Scheinheilungen gehandelt? Das war letzthin die entscheidende Frage, die wohl in erster Linie durch die Naturwissenschaft zu beantworten war, deren Beantwortung aber in gleichem Maße auch die Theologen interessieren mußte.

Ohne Zweifel hat Gaßner manch einem der Hilfesuchenden tatsächlich geholfen, also eine Besserung des Gesundheitszustandes erreicht. In den Fällen aber, bei denen eine psychotherapeutische Behandlung nichts vermag, war auch Gaßner machtlos. Die uns hinterlassenen Hellungsprotokolle erwecken zwar den Eindruck, als ob der Pfarrer auch bei organisch bedingten Leiden wirklich geholfen habe; aber dies täuscht; denn die Protokolle sagen nichts darüber aus, wie es den verschiedenen Geheilten" in der Folgezeit erging. Auf diesen wichtigsten Gesichtspunkt haben bereits Zeitgenossen des Exorzisten hingewiesen. So bemerkt kritisch ein Herr von Schad, der den Pfarrer in Ellwangen kennengelernt hatte: "Ich habe, so wahr ich ein Mensch bin, keinen gesehen, der gesund geworden wäre." Er erwähnt die "Heilung" eines Mannes, dem seit längerer Zeit ein Gichtleiden schwer zu schaffen machte und bemerkt zur angeblich erhaltenen Hilfe: "Da wird nun, sooft eine solche Gaukelei vorbeigegangen ist, zum Protokoll gegeben, daß der Patient gesund geworden. Wer kann das ehrlicher Weise bei solchen Krankheiten sagen, die von Zeit zu Zeit kommen ... ? Ich beteuere es noch einmal, daß ich eine Menge dergleichen kenne und daß sie ihre Anfälle zu der gewöhnlichen Zeit wieder bekommen haben."

Aufmerksame Beobachter konnten schon oft an Ort und Stelle feststellen, daß die Behauptung Gaßners und vieler Zuschauer, die Patienten seien geheilt, nur Einbildung war. Nur ausnahmsweise fand sich bei Gaßner ein "Geheilter" wieder ein und erklärte, ihm sei nicht geholfen worden, so wie es der Soldat von der Leibwache des Bischofs von Würzburg tat. Sein Leiden bestand in einem nervösen Zittern des rechten Fußes, das ihn gewöhnlich nach langem Wachestehen so stark befiel, daß er abgelöst werden mußte. Gaßner entließ ihn als geheilt. Aber noch am selben Tag erschien er wieder und beklagte sich: "Ich kam heute kaum in mein Logis zurück, so überfiel mich mein Übel wieder, und es wich nicht, wie kräftig ich auch immer den Namen Jesu anrief." Ein anderer Fall: Als Gaßner in Sulzbach auftrat, wurde ein Mann behandelt, dem regelmäßig Kreuzweh und Schwindelanfälle zusetzten. Er wurde als geheilt entlassen. Aber kaum hatte er die Türe hinter sich geschlossen, da überfielen ihn schon wieder die gewohnten Beschwerden, wovon ihn doch der Exorzist "befreit" hatte.

Was hatte es schließlich zu bedeuten, wenn Patienten die Erklärung abgaben, sie seien geheilt? In einer Umgebung, die voll des Vertrauens für den Wundermann war, fiel es nicht leicht zu bekennen, das Leiden sei nicht verschwunden, es habe sich nicht einmal gebessert. Andere scheuten den erbosten Vorwurf des Exorzisten, sie besäßen keinen rechten Glauben. "Wenn Leute ehrlich genug sind", so heißt es in dem Bericht des Kabinettssekretärs Knaller von Konstanz, "daß ihnen dieses oder jenes noch schmerzt, so kanzelt er sie ab und sagt, sie seien mit dem lieben Gott nie zufrieden; es sei ihnen doch augenscheinlich geholfen, und sie wollen noch mehr. Ehe sich einfältige Leute solche Vorwürfe machen lassen, glauben sie lieber wider die eigene Empfindung."

Zuweilen haben Patienten ganz gerne eine Besserung ihres Gesundheitszustandes vorgetäuscht. Es kam den Berichten gemäß gar nicht so selten vor, daß Leute mit versteiften Gliedern, durch Gaßners grobschlächtiges Zugreifen gewitzigt, eine weitere Tortur zu verhüten wußten, indem sie einfach vorgaben, sie seien geheilt.

Ein Arzt berichtet, daß verschiedene Patienten, die von Gaßner als geheilt entlassen worden waren, nur einigen Vertrauten davon erzählten, ihnen sei nicht geholfen worden; sie fürchteten den Spott der Leute. Er kenne, so bezeugt der Arzt, mehrere seiner eigenen Patienten, die Gaßner aufgesucht hätten, aber völlig enttäuscht zurückgekommen seien; einigen gehe es seitdem wesentlich schlechter als vorher.

Hätte man alle, die Gaßner als geheilt entlassen hat, nach einiger Zeit wieder untersucht, dann hätte man bestimmt das Wort des Salzburger Erzbischofs als vollkommen zutreffend gefunden, daß die meisten beschämt und ohne "Heilung" zurückgekommen seien und daß nicht einer sich einer gründlichen und dauerhaften Heilung habe rühmen können.

P. Reisach schreibt in seiner Schrift über Gaßners Kuren: "Die meisten (einige behaupten gar, alle) werden recidiv. Einige sind nach vorgenommener Operation, als sie in ihr Vaterland zurückgekommen, gar verstorben, oder noch elender geworden, als sie ehemals gewesen sind. Ich weiß Städte, aus welchen zwei- und dreihundert Personen zu Gaßner reisten, und man kann mir noch keinen einzigen Patienten aufweisen, der mit Wahrheit sagen kann: Ich bin gesund; mir ist geholfen! Die Sache hat in die Länge keinen Bestand."

Ähnlich lautet der Bericht eines Protestanten über des Teufelsbanners Tätigkeit in Regensburg; die Patienten, die der Exorzist kuriert habe, so behaupte man dort, seien alle wieder rückfällig geworden, und zwar zu ungleicher Zeit, einige, sobald sie aus dem Zauberzimmer in die freie Luft kamen, andere in einigen Stunden, Tagen oder Wochen ... Man wäre schon zufrieden gewesen, wenn man nur einen einzigen Fall hätte aufweisen können, bei dem die Besserung wenigstens ein halbes Jahr angehalten hätte.

Gesamturteil aber Gaßners Lehre, Praxis und Persönlichkeit

Mit allen Waffen der Wissenschaft und Vernunft wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gegen Hexen- und Teufelswahn vorgegangen. Dabei stoßen wir auf eine merkwürdige Erscheinung. Zur gleichen Zeit blühte der Glaube an Magie und alles, was damit in Verbindung steht, in ungeahnter Stärke auf; es bildete sich eine Periode der religiösen Schwärmerei heraus. Gaßner war ohne Zweifel der merkwürdigste Vertreter der starken okkultistischen Welle, die damals durch Europa ging. Neben Swedenborg und Cagliostro war er der meistgenannte Wundermann seiner Zeit.

Ein "überragender Geistesmann", wie ihn noch Prof. Dr. Georg Siegmund bezeichnet, war Gaßner keineswegs; aber er war eine durchaus sittenreine Persönlichkeit, von dem edlen Bestreben geleitet, leidenden Mitmenschen zu helfen. Seine eigenartige Fähigkeit und noch mehr die gewaltige Volksmenge, die ihn allenthalben umdrängte, haben seiner Eitelkeit nicht wenig Geschmeichelt. Dagegen ist er der Versuchung, seine Heiltätigkeit finanziell auszubeuten, nicht erlegen. Daß er einen so riesenhaften Zulauf bekam, war eine Folge der überraschenden Phänomene, die sich vielfach auf sein Wort hin einstellten, sowie der Überzeugung der Hilfesuchenden, durch seinen Segen von ihren Krankheiten befreit zu werden. Außerdem war auch der Umstand nicht ohne Bedeutung, daß der "Wunderdoktor" mit seinem Heilverfahren dem allgemeinen Bedürfnis des Volkes nach seelischer Behandlung seiner Krankheiten entgegenkam.

In der Frage der Gaßnerischen Heilkuren können wir mit Sterzinger einig gehen, wenn er darüber urteilt: Nihil a Deo, plurima naturalia, multa ficta, a daemone nulla (Nichts von Gott, das meiste natürlich, viel erdichtet, von einem Dämon nichts). Darüber hinaus können wir ganz kurz feststellen: Omnia naturalia, alles natürlich.

Quellen:

  1. Staatsbibliothek Bamberg: Cod. msc. hist. 168 (E IV 22).
  2. Archiv der Diözese Feldkirch: Fasc. Pfarrei Klösterle.
  3. Bayerische Staatsbibliothek: Cgm. 1985; Cgm. 3732.
  4. Hauptstaatsarchiv München: GR Fsc. 1210/20; GL 2677/336.
  5. Fürstl. Hohenlohisches Archiv Neuenstein: Fsc. Die Kuren des G. R. Gaßner zu Ellwangen betr.
  6. Rom: Vat. Archiv. Lettere die Particulari, Lettere di Principi, Nunziatura di Germania
  7. Archiv de Stifts Tepl: E 29, Cod. 444.
  8. Gaßner: Des Herrn Johann Joseph Gaßners ... Weise fromm und gesund zu leben oder nützlicher Unterricht wider den Teufel zu streiten, Kempten 1774, 1782.
  9. Gaßner: Gaßners Antwort auf die Anmerkungen, Augsburg 1774.

Literatur:

  1. B. M. Werkmeister P., Nachrichten eines Augenzeugen über einige (angebliche) Wunderkuren des Pfarrers Gaßner im Jahre 1775, in: Jahrschrift für Theologie und Kirchenrecht der Katholiken, Bd. 5, 2. Heft, Ulm 1821.
  2. J. A. Zimmermann, Johann Joseph Gaßner, der berühmte Exorzist, Kempten 1878.
  3. H. Fieger, P. Don Ferdinand Sterzinger. Bekämpfer der Gaßnerschen Wunderkuren, München 1907.
  4. G. Pfeilschifter, Des Exorzisten Gaßner Tätigkeit in der Konstanzer Diözese im Jahre 1774, in: Historisches Jahrbuch 52 (1932) 401-441.
  5. K. Bittel, Gaßners Teufelsaustreibungen zu Mörsburg und Salem, in: Bodenseegeschichtsverein 3 (1939).
  6. G. Widemann, Der Teufelsbanner Gaßner, Manuskript o. 0. 1941.
  7. J. Hanauer, Der Teufelsbanner und Wunderheiler Johann Joseph Gaßner (1727-1779), in: Beiträge zur Geschichte des Bistums Regensburg 19 (1985) 303-545 (mit ausführlichen Literatur- u. Quellenangaben).

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Letzte Änderung: 19. November 1998